ÖP­NV 4.0 Ab­schluss­ver­an­stal­tung
ver­.­di-Pro­jekt nimmt Di­gi­ta­li­sie­rung des Nah­ver­kehrs so­zi­al­part­ner­schaft­lich un­ter die Lu­pe

Für den di­gi­ta­len Wan­del der Ar­beit gibt es we­der ein Pa­tent­re­zept noch ein­deu­ti­ge tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lungs­pfa­de. Die di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on muss viel­mehr als Chan­ce be­grif­fen und ak­tiv ge­stal­tet wer­den. Vor die­sem Hin­ter­grund ar­bei­te­te die Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver­.­di) in NRW in den letz­ten zwei Jah­ren in dem Pro­jekt „ÖP­NV 4.0 – Den di­gi­ta­len Wan­del der Ar­beit so­zi­al­part­ner­schaft­lich ge­stal­ten!“, das vom Mi­nis­te­ri­um für Ar­beit, Ge­sund­heit und So­zia­les aus Mit­teln des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len und des Eu­ro­päi­schen So­zi­al­fonds (ES­F) fi­nan­ziert wur­de. Am Don­ners­tag, den 5. März 2020, folg­te die ganz­tä­gi­ge Ab­schluss­ver­an­stal­tung, die ge­mein­sam mit dem Pro­jekt­part­ner, dem Ver­band Deut­scher Ver­kehrs­un­ter­neh­men (VD­V) und der VDV Aka­de­mie durch­ge­führt wur­de. ­Teil­ge­nom­men ha­ben ne­ben den am Pro­jekt be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men KV­B, Rhein­bahn, Bo­ge­stra, WSW, Ak­tiv Bus Flens­burg und MV­G, zahl­rei­che Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von an­de­ren Nah­ver­kehrs­be­trie­ben so­wie aus der Wis­sen­schaft und For­schung. ­Ent­wi­ckelt und er­probt wur­den, mit­hil­fe des For­schungs­part­ners ISF Mün­chen, ein Leit­bild für die Ar­beit in ei­nem di­gi­ta­len ÖP­NV der Zu­kunft so­wie über­trag­ba­re, di­rekt an­wend­ba­re Ge­stal­tungs­hil­fen zur Be­fä­hi­gung der Ver­kehrs­un­ter­neh­men und ih­rer Be­schäf­tig­ten in der di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­on in Form ei­nes Kri­te­ri­en­ka­ta­logs für gu­te Ar­beit 4.0. ­Pe­ter Büd­dicker, Lan­des­fach­be­reichs­lei­ter Ver­kehr und Pro­jekt­lei­ter, zeig­te sich an­ge­tan vom heu­ti­gen Aus­tausch und den Er­geb­nis­sen des Pro­jekt­s: „Der Pro­zess der Di­gi­ta­li­sie­rung kann nur ge­lin­gen, wenn Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tun­gen sich so früh wie mög­lich ein­brin­gen und wir die Ver­än­de­run­gen so­zi­al­part­ner­schaft­lich an­ge­hen. Un­ser Blick gilt da­bei der Ein­hal­tung und Aus­ge­stal­tung von Ar­beits­zeit­re­ge­lun­gen und ei­ner fai­ren Ent­loh­nung. Da­für brau­chen wir Ta­rif­ver­trä­ge und Ver­ein­ba­run­gen, die den Wan­del im­mer mit Blick auf die Be­schäf­tig­ten struk­tu­rie­ren und be­glei­ten.“ ­Der Aus­tausch er­folg­te in ver­schie­de­nen Work­shops, die auch über die NR­W-Lan­des­gren­zen hi­n­aus Ver­kehrs­un­ter­neh­men und ih­re Di­gi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­te zu­sam­men­führ­te. „Uns ist es wich­tig, dass die Men­schen wei­ter­hin mit­ge­nom­men wer­den. Der so­zi­al­part­ner­schaft­li­che An­satz des Pro­jekts hat ge­nau das be­wie­sen und er­folg­reich an­ge­sto­ßen“, so Büd­di­cker ab­schlie­ßen­d.

Leitbild ÖPNV 4.0
© Udo Milbret
© ver.di

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Kriterien-Workshop im Projekt ÖPNV 4.0 am 21.11.2019 in Düsseldorf
© Philip Reuther

Kriterien-Workshop

Da­tum: 21.11.2019 / Or­t: ver­.­di (Düs­sel­dor­f)
The­ma: Kri­te­ri­en Ent­wick­lung zur Ge­stal­tung von di­gi­ta­len Pro­jek­ten

In den sechs, am Pro­jekt ÖP­NV 4.0 be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men wur­den im letz­ten Jahr un­ter­schied­lichs­te Di­gi­ta­li­sie­rungs­vor­ha­ben durch­ge­führt und von den Pro­jekt­part­nern in Work­shops dis­ku­tiert und be­glei­tet. Nun galt es die dar­aus er­wach­se­nen Er­kennt­nis­se zu struk­tu­rie­ren und Kri­te­ri­en zwi­schen den So­zi­al­part­nern ab­zu­stim­men, wel­che Ar­beits­for­men bei di­gi­ta­li­sier­ter Ar­beit im Sin­ne „Gu­ter Ar­beit“ ge­währ­leis­ten. Für die be­tei­lig­ten Part­ner ist dies in die­sem Work­shop ge­lun­gen. Be­triebs­rä­te und Ar­beit­ge­ber ha­ben die Kri­te­ri­en an­hand der be­trach­te­ten Di­gi­ta­li­sie­rungs­vor­ha­ben he­r­aus­ar­bei­ten kön­nen, die für einen gu­ten und zu­kunfts­wei­sen­den di­gi­ta­li­sier­ten ÖP­NV wich­tig sin­d. In einen wei­te­ren und letz­ten Work­shop wird dar­aus ein über­ge­ord­ne­tes Leit­bild ab­ge­lei­tet.

ÖPNV 4.0 - Treffen Oktober 2019
© Philip Reuther

Konkretisierungsworkshop I:

Da­tum: 14.10.2019 / Or­t: ver­.­di (Düs­sel­dor­f)
The­ma: Pra­xis­bei­spie­le und Check­lis­ten für den di­gi­ta­len Wan­del im ÖP­NV

Das ÖP­N­V4.0 Pro­jekt tritt in die fi­na­le Pha­se ein, in der die Pro­duk­te der ge­mein­sa­men so­zi­al­part­ner­schaft­li­chen Ar­beit in den sechs be­trieb­li­chen Work­shops fi­nal kon­kre­ti­siert wer­den. Der ers­te von drei Kon­kre­ti­sie­rungs­work­shops hat nun statt­ge­fun­den. Im Mit­tel­punkt stand die Dis­kus­si­on und Wei­ter­be­ar­bei­tung von sechs Pos­tern, die be­trieb­li­che Pra­xis­bei­spie­le über­trag­bar und an­schau­lich je­weils zu ei­nem Um­set­zungs­fall di­gi­ta­len Wan­dels im ÖP­NV bin­den, und von sechs an­schau­li­chen Check­lis­ten, die Ver­kehrs­be­trie­be und -un­ter­neh­men da­bei un­ter­stüt­zen, den di­gi­ta­len Wan­del so­zi­al nach­hal­tig zu ge­stal­ten. Die ge­mein­sam über­ar­bei­te­ten Check­lis­ten wer­den nun in den ein­zel­nen Ver­kehrs­be­trie­ben er­prob­t. Die Er­fah­run­gen wer­den dann auf der kom­men­den Ab­schluss­kon­fe­renz am 05.03.2020 prä­sen­tier­t.

© Sabine Prettenhofer

Workshop Bogestra AG

Da­tum: 07.05.2019 / Or­t: Bo­ge­stra AG
The­ma: 3D-Druck in Werk­stät­ten und In­fra­struk­tur

Das Ver­kehrs­un­ter­neh­men BO­GE­STRA er­mit­telt die Ein­satz­mög­lich­kei­ten von 3D-Druck in Werk­stät­ten und In­fra­struk­tur. Der hier­bei be­schrit­te­ne „BO­GE­STRA Weg“ ist von ei­nem ho­hen Be­tei­li­gungs­grad der Be­schäf­tig­ten und der Be­triebs­rä­te ge­kenn­zeich­net. ­Die wich­tigs­ten Dis­kus­si­ons­the­men, die aus den Er­kennt­nis­sen und Er­fah­run­gen bei der BO­GE­STRA ab­ge­lei­tet wur­den, wa­ren die Kri­te­ri­en und An­for­de­run­gen an kri­ti­sche Di­gi­ta­li­sie­rungs­vor­ha­ben. Da­bei zeig­te sich deut­lich, dass Be­tei­li­gung ein we­sent­li­ches Merk­mal er­folg­rei­cher Di­gi­ta­li­sie­rungs­pro­jek­te ist.

Fachtagung: Den digitalen Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten!

Fachtagung zum ESF-geförderten Projekt ÖPNV 4.0 am 3.4.2019 in Düsseldorf, kommunale Unternehmen des Nahverkehrs beteiligen sich, Best-Practice-Beispiele und wissenschaftliche Begleitung

Zur Halbzeit lud ver.di NRW zusammen mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und in Kooperation mit dem Netzwerk Arbeitsforschung NRW (FGW), zur Fachtagung nach Düsseldorf und informierte interessierte Akteurinnen und Akteure aus Arbeitnehmervertretungen, Unternehmen, Gewerkschaften und Verbänden im ÖPNV sowie aus der Wissenschaft. Gleich zu Beginn ließ Projektleiter Peter Büddicker, ver.di NRW, keinen Zweifel an der zentralen Botschaft des Modellvorhabens: „Die Unternehmen, die Gewerkschaft ver.di, die beteiligten Verbände und das Ministerium begreifen die Digitalisierung als eine gemeinsame Herausforderung, die auch nur gemeinsam bewältigt werden kann.“

Die Vertreterin des nordrhein-westfälischen Arbeitsministeriums Ingrid Schleimer stimmte dem vorbehaltlos zu und bekräftigte in ihrer Begrüßung das gemeinsame Vorgehen: „Wir wollen Impulse geben für die Diskussion und Gestaltung der neuen Arbeitswelt. Dabei ist uns der sozialpartnerschaftliche Ansatz besonders wichtig. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt, und es gilt den Einsatz digitaler Technologien so zu gestalten, dass sie für die Beschäftigten von Nutzen sind. Nicht die Technik allein darf den Arbeitsalltag bestimmen. Deshalb brauchen wir Praxisbeispiele und modellhafte Lösungen für gute Arbeit 4.0.“ Vor der ausführlichen Projektpräsentation gab es den Blick über den Tellerrand durch ergänzende Fachbeiträge: So skizzierte Michael Fischer, Leiter Politik und Planung bei ver.di, in seinem Einführungsvortrag die Dynamiken der Digitalisierung und benannte Gestaltungskriterien von guter Arbeit 4.0. Mit Aspekten der geschlechtergerechten Arbeitsgestaltung im digitalen Wandel beschäftigte sich Edelgard Kutzner, Wissenschaftlerin der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund. Aus Forschungsprojekten zur Digitalisierung im Dienstleistungssystem Krankenhaus referierte Michaela Evans, Forschungsdirektorin am Institut Arbeit und Technik in Gelsenkirchen.

Gemeinsamer Bezug der Vorträge: Die Digitalisierung verändert Arbeitsprozesse und Arbeitsorganisation: Für einen nachhaltig gelingenden Transformationsprozess haben partizipative, die Beschäftigten beteiligende und sozialpartnerschaftliche Ansätze eine zentrale Bedeutung. Vom beteiligten Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. – ISF München stellten die Wissenschaftler Norbert Huchler und Tobias Ritter Konzeption, Ziele und erste Ergebnisse des ÖPNV 4.0-Projekts vor. In ihrem Beitrag erläuterten sie auch, warum es Sinn macht, die Digitalisierung am Beispiel des Öffentlichen Nahverkehrs zu begleiten. Dieser Bereich sei nicht nur der „zentrale Player“, wenn es um die Mobilität der Zukunft gehe. Die einzelnen Verkehrsunternehmen steckten mitten in einem digitalen Wandel, der nach und nach alle betrieblichen Bereiche durchdringe: Fahrdienst, Werkstätten, Service und Marketing/Vertrieb sowie Verwaltung und Infrastruktur. Nicht zuletzt habe der ÖPNV mit rund 40.000 Beschäftigten in NRW und 150.000 Beschäftigten bundesweit eine wichtige volkswirtschaftliche Bedeutung und erfülle zentrale Aufgaben in der Daseinsfürsorge wie z.B. räumliche Erreichbarkeit und soziale Inklusion.

Zusammen mit sechs öffentlichen Unternehmen des Nahverkehrs werden im Rahmen von Fallstudien zentrale Schlüsselfelder der Digitalisierung im ÖPNV bearbeitet. Die Ziele sind dabei klar definiert und orientieren sich am sozialpartnerschaftlichen Vorgehen: übertragbare Gestaltungsmodule und Bewältigungsstrategien bereitstellen, einen Kriterienkatalog für „Gute Arbeit ÖPNV 4.0“ und ein Leitbild einschließlich sozialpartnerschaftlich verabschiedeter Zukunftsszenarien entwickeln sowie den Transfer u.a. durch geeignete Qualifikations- und Schulungskonzepte sichern. Mit Hilfe eines innovativen, partizipativ angelegten Werkstattkonzepts werden Best-Practice-Beispiele und direkt anwendbare Lösungsinstrumente entwickelt und erprobt.

"Markt der digitalen Transformation" - Öffentliche Verkehrsbetriebe bearbeiten zentrale Themen der Digitalisierung

Auf einem "Markt der digitalen Transformation" bot die Fachtagung den beteiligten Verkehrsunternehmen die Gelegenheit, ihre jeweiligen Schlüsselfelder vorzustellen und mit den teilnehmenden Fachleuten den Umsetzungsstand zu diskutieren, ein Angebot, das engagiert angenommen wurde. In der abschließenden Diskussionsrunde mit Vertreterinnen und Vertretern der Sozialpartner und des ebenfalls ESF-geförderten Modellprojekts "Arbeit 2020" zur Digitalisierung im Industriebereich wurde noch einmal das ambitionierte Anliegen der ESF-geförderten Modellprojekte deutlich. „Wir wollen nachhaltige Lösungen und hoffen auf bundesweite Strahlkraft und Impulse, auch mit Blick auf Tarifgestaltung und Mitbestimmung“, so die Projektpartner in ihrem Ausblick. „Digitalisierungsprozesse lassen sich nur gut bewältigen, wenn die Beschäftigten mitgenommen werden. Das wollen wir stärken.“

© ver.di Philip Reuther

Workshop Wuppertaler Stadtwerke mobil GmbH

Da­tum: 12.03.2019 / Or­t: WSW Wup­per­ta­ler Stadt­wer­ke
The­ma: Di­gi­ta­le Fern­dia­gno­se und War­tung

Das Ver­kehrs­un­ter­neh­men WSW rüs­tet sich für den Wan­del der Mo­bi­li­tät und in­ves­tiert u.a. in Pre­dic­ti­ve Main­te­nance (vor­raus­schau­en­de War­tung). Ziel des Pro­jek­tes: ein neu­es IT-Tool er­mög­licht Echt­zeit­über­wa­chung von Fahr­zeu­gen, so kön­nen Re­pa­ra­tur- und In­stand­hal­tungs­ar­bei­ten vor­aus­schau­end op­ti­miert wer­den. Die wich­tigs­ten Dis­kus­si­ons­the­men wa­ren die Mit­ar­bei­ter­qua­li­fi­zie­rung, die Sen­si­bi­li­sie­rung für neue Tech­no­lo­gi­en so­wie die Kol­la­bo­ra­ti­on von un­ter­schied­li­chen Ab­tei­lun­gen. Ar­beit­ge­ber­ver­tre­ter und Be­triebs­rä­te dis­ku­tier­ten und ei­nig­ten sich auf ge­mein­sa­me Leit­plan­ken.

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Workshop Märkische Verkehrsbetriebe

Da­tum: 24. Ja­nu­ar 2019 / Or­t: MVG Lü­den­scheid
The­ma: Ver­triebs­hin­ter­grund­sys­tem

Die Mär­ki­schen Ver­kehrs­be­trie­be füh­ren ein so ge­nann­ten Ver­triebs­hin­ter­grund­sys­tem ein. Die­ses soll al­le Ver­triebs­ak­ti­vi­tä­ten der MVG in­te­grie­ren. Hier­zu zäh­len u. A. Ver­kaufs­stel­len oder der Fahr­kar­ten­ver­kauf auf den Fahr­zeu­gen. Die Ein­füh­rung ist für 2019 ge­plant. Im Rah­men des Work­shops wur­den die Chan­cen und Mög­lich­kei­ten der Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen Be­triebs­rat und Pro­jekt­ma­na­ge­ment, so­wie die Be­tei­li­gung der be­trof­fe­nen Be­schäf­tig­ten im Rah­men von IT Pro­jek­ten kon­struk­tiv dis­ku­tier­t. Als Er­geb­nis konn­ten Kri­te­ri­en für ei­ne gu­te Zu­sam­men­ar­beit der ver­schie­de­nen In­ter­es­sen­grup­pen bei der Ein­füh­rung von IT Sys­te­men fest­ge­hal­ten wer­den.

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Workshop Rheinbahn

Da­tum: 28. No­vem­ber 2018 / Or­t: Rhein­bahn Düs­sel­dorf
The­ma: Di­gi­ta­le Per­so­nal­ak­te / HR 4.0

Das Ver­kehrs­un­ter­neh­men Rhein­bahn AG hat die Per­so­nal­ak­ten di­gi­ta­li­siert und ist noch da­bei SAP HCM ein­zu­füh­ren. Ziel des Pro­jek­tes: ein ef­fi­zi­en­tes und zeit­ge­mä­ßes Per­so­nal­ma­na­ge­ment­sys­tem. ­Die wich­tigs­ten Dis­kus­si­ons­the­men wa­ren die Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung, Mit­be­stim­mung, Da­ten­schutz, Pro­ble­ma­tik von Clou­d-Lö­sun­gen, die Rol­le von HR und ge­mein­sa­me For­mu­lie­rung von Ziel­bil­der.

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Workshop Kölner Verkehrsbetriebe

Da­tum: 20. Sep­tem­ber 2018 Or­t: / Köl­ner Ver­kehrs­be­trie­be
The­ma: Di­gi­ta­les Ler­nen | Wei­ter­bil­dung 4.0

Die Köl­ner Ver­kehrs­be­trie­be pla­nen un­ter dem Be­griff di­gi­ta­le Lern­pro­jek­te ver­schie­de­ne neue For­ma­te in der be­trieb­li­chen Wei­ter­bil­dung. Die­se sind ak­tu­ell Lehr­vi­deos in der Au­to­ma­ten­werk­stat­t, AR-/VR-Bril­len in der Fahr­zeug­tech­nik und ei­ne be­trieb­li­che Lern­platt­form für al­le Be­schäf­tig­ten. ­Die wich­tigs­ten Dis­kus­si­ons­the­men wa­ren die Mög­lich­kei­ten der Ver­bes­se­rung der Qua­li­fi­ka­ti­on der Be­schäf­tig­ten und der Stel­len­wert von Qua­li­fi­zie­rung im Rah­men der be­ruf­li­chen Aus- und Wei­ter­bil­dung.

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Workshop Aktiv Bus Flensburg

Da­tum: 5. Ju­li 2018 / Or­t: Rhein­bahn Düs­sel­dorf
The­ma: Mo­bi­le De­vi­ces / Ar­beits­steue­rung 4.0

Das Ver­kehrs­un­ter­neh­men Ak­tiv Bus Flens­burg hat ein elek­tro­ni­sches Fah­rer­hand­buch (EF­H) für ihr Fahr­per­so­nal ein­ge­führ­t. Ziel des Pro­jek­tes: ein ef­fek­ti­ver­es und ef­fi­zi­en­te­res be­trieb­li­ches In­for­ma­ti­ons­ma­na­ge­ment und ei­ne ge­stei­ger­te Kun­de­n­ori­en­tie­rung. ­Die wich­tigs­ten Dis­kus­si­ons­the­men wa­ren die Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung, Ar­beits­zeit­re­ge­lun­gen, die tech­ni­sche Ge­stal­tung des Fah­rer­hand­buchs, Da­ten­schutz und in­ter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on.

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Auftaktworkshop

Da­tum: 27. April 2018 / Or­t: Bo­ge­stra, Bo­chum

Die of­fi­zi­el­le Auf­takt­ver­an­stal­tung in den Ver­an­stal­tungs­räu­men der Bo­ge­stra wur­de mit ei­ner Ge­sprächs­run­de, be­ste­hend aus Pe­ter Bued­di­cker (ver­.­di NR­W), Mi­cha­el We­ber-Wernz (VDV Aka­de­mie) und Dr. Jens Stuhldrei­er (Mi­nis­te­ri­um für Ar­beit, Ge­sund­heit und So­zia­les NR­W), er­öff­net, wel­che die Er­war­tun­gen an das Pro­jekt for­mu­lier­te. Nach­dem der For­schungs­part­ner, das ISF aus Mün­chen, das Pro­jekt de­tail­liert er­läu­ter­te, durf­ten die ein­zel­nen Un­ter­neh­men ih­re Di­gi­ta­li­sie­rungs-Pro­jek­te vor­stel­len. Ab­schlie­ßend gab es noch ei­ne aus­führ­li­che Fra­ge­stun­de zum Pro­jekt so­wie ei­ne kon­struk­ti­ve Dis­kus­si­on über die Er­war­tun­gen und An­for­de­run­gen an die Di­gi­ta­li­sie­rung im ÖP­N­V.

Arbeits- und Zeitplan

© ver.di

ver.di Kampagnen